54bd0b08bc613df243004ab3_02.jpg
54bd0b08bc613df243004ab3_02.jpg
54bd0b08bc613df243004ab3_02.jpg
54bd0a8abc613df243004aab_01.jpg
54bd0b08bc613df243004ab3_02.jpg
54bd0b08bc613df243004ab3_02.jpg
54bd0b08bc613df243004ab3_02.jpg
54bd0d2b1dd94f7e5fb01cf4_03.jpg
54bd0b08bc613df243004ab3_02.jpg

Der beste Sonntag seit Langem

Am Sonntagmorgen rief mich meine beste Freundin an, ob ich nicht Lust hätte mit ihr in den Wald zu fahren. Weil ich unbedingt den Kopf mal wieder frei kriegen wollte, war ich sehr dankbar für dieses Angebot und fuhr mit ihr in den Wald.

Im Revier angekommen hielten wir erst kurz an einem kleinen Häuschen, in dem sich Fässer mit Mais befanden. Hier befüllte meine Freundin zwei verschiedene Behältnisse mit dem Mais und wir fuhren zur ersten Stelle an den wir kirrten. Sie leerte den Holzbehälter, der mit einem 'Holzdeckel' beschwert wurde. Dieser dient dazu, dass nur die Wildscheine an das Futter herankommen: Der Deckel ist so schwer, dass beispielsweise Rehe oder andere kleinere Tiere das Futter nicht fressen können, wobei sie dann erzählte, dass scheinbar auch Dachse die Futterstelle aufsuchen und das Futter fressen. Zum Schluss warf sie noch eine Hand voll Mais in die Umgebung der Futterstelle und wir fuhren weiter.
An der zweiten Stelle durfte ich dann ran: Ich leerte den kleinen ausgehöhlten Baumstamm aus und füllte den Mais hinein. Anschließend legte ich den Deckel wie zuvor gesehen darauf. An der Futterstelle war auch ein Leckstein, der auf einem Holzstamm befestigt war. Ich war immer der Meinung, dass die Tiere direkt an den Leckstein gehen, meine Freundin erklärte mir dann jedoch, dass der Leckstein so befestigt war, dass wenn es regnet, das Salz durch den Regen an dem Baumstamm herunter läuft und die Tiere das Salz anschließend von dem Baumstamm lecken.
Abschließend machten wir noch einen kurzen Waldspaziergang abseits der offiziellen Waldwege. Ich lernte etwas über Treibjagden und Drückjagdböcke, aber auch über Bundes- und Landesforst. Wir sprachen auch über ihre bisherigen Jagderfahrungen und die Notwendigkeiten der Jagd.
Alles in allem kann man sagen, dass sich diese Erfahrung auf jeden Fall gelohnt hat und man den Sonntag nicht besser hätte nutzen können. Ich denke ich werde definitiv öfter mit in den Wald gehen um mir noch mehr Facetten des Jagens und der dazugehörigen Arbeit anzuschauen.
Katharina Frey
 
REAKTIONEN IM NETZ
54b8ede54b7967551074179f_hefte.jpg
„Gemeinsam Jagd erleben“ ist eine Image-Kampagne des Deutschen Jagdverbands (DJV) und der dlv-Jagdmedien. Nichtjäger sollen direkt draußen in den Revieren erfahren, was die Jagd wirklich ausmacht. Besser kann Werbung für unsere Passion nicht funktionieren. Sie wollen uns dabei unterstützen? Unser Team freut sich, von Ihnen zu hören.
Eine Aktion von: